{"id":249,"date":"2011-04-18T15:59:57","date_gmt":"2011-04-18T13:59:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.urban-studies.eu\/?p=249"},"modified":"2011-04-18T15:59:57","modified_gmt":"2011-04-18T13:59:57","slug":"conference-report-modern-times-zeiten-der-stadt-german","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/?p=249","title":{"rendered":"Conference Report: Modern Times &#8211; Zeiten der Stadt (German)"},"content":{"rendered":"<p>Beate Binder, Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Ethnologie, Humboldt-Universit\u00e4t<br \/>\nzu Berlin; Sabine Fastert, Institut f\u00fcr Geschichte und Kunstgeschichte,<br \/>\nTechnische Universit\u00e4t Berlin; Volker Hess, Institut f\u00fcr Geschichte der<br \/>\nMedizin, Charit\u00e9 Berlin<br \/>\n25.02.2010-27.02.2010, Berlin<\/p>\n<p>Bericht von:<br \/>\nHanno Hochmuth, Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universit\u00e4t Berlin<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:hochmuth@zedat.fu-berlin.de\">&lt;hochmuth@zedat.fu-berlin.de&gt;<\/a><\/p>\n<p>Kulturen des Wahnsinns bilden das Erkenntnisinteresse der gleichnamigen<br \/>\ninterdisziplin\u00e4ren DFG-Forschergruppe 1120 aus Berlin. Dabei geht es den<br \/>\nbeteiligten Sozial- und Kulturwissenschaftler\/innen sowie Kunst- und<br \/>\nMedizinhistoriker\/innen weniger um klinische Ph\u00e4nomene als vielmehr um<br \/>\nSchwellenr\u00e4ume, in denen sich das moderne Verst\u00e4ndnis von Wahnsinn in<br \/>\nseinen diskursiven, institutionellen und medialen Dimensionen<br \/>\nentfaltete. Dieser Prozess, so die Grundannahme der Forschergruppe, war<br \/>\nkonstitutiv f\u00fcr die Entwicklung der modernen Gro\u00dfstadt zwischen 1870 und<br \/>\n1930. F\u00fcr ihren ersten Workshop luden sie daher Ethnologen und<br \/>\nEthnologinnen, Kultur- und Medienwissenschaftler\/innen,<br \/>\nKunsthistoriker\/innen und Historiker\/innen ein, um mit ihnen \u00fcber die<br \/>\nmodernen Zeiten der Stadt und Schwellenph\u00e4nomene des Wahnsinns zu<br \/>\ndiskutieren.<\/p>\n<p>Im ersten Panel ging es um popul\u00e4re Vergn\u00fcgungsformen und um<br \/>\nKontrollversuche zu deren Einhegung, die uns heute mitunter selbst als<br \/>\nhegemonialer Wahn erscheinen. KASPAR MAASE (T\u00fcbingen) demonstrierte,<br \/>\ndass die bildungsb\u00fcrgerlichen Kampagnen gegen Schmutz und Schund vor<br \/>\nallem K\u00e4mpfe gegen die \u00f6ffentliche Sichtbarkeit &#8220;disziplinlosen Wissens&#8221;<br \/>\nwaren. Die Schreckfigur vieler P\u00e4dagogen und Reformer waren daher Kinder<br \/>\nvor Schaufenstern mit &#8220;gef\u00e4hrlichen&#8221; Auslagen. \u00c4hnliches galt auch f\u00fcr<br \/>\nFrauen im Kino, wie SUSANNE BUSINGER (Z\u00fcrich) in ihrem Paper zu den<br \/>\nKinematographen und Animierbars der katholisch-konservativen Kleinstadt<br \/>\nLuzern beschrieb, in der sie vergleichbare \u00c4ngste und<br \/>\ngeschlechterspezifische Zuschreibungen ausmachen konnte wie in der<br \/>\nzeitgen\u00f6ssischen Gro\u00dfstadt. EVA KRIVANEC (Wien) fragte nach der<br \/>\nPopul\u00e4rkultur im Ersten Weltkrieg und zeigte, dass trotz neuer<br \/>\nZeitstrukturen die Vielfalt der popul\u00e4ren Vergn\u00fcgungen im Prinzip<br \/>\nerhalten blieb. W\u00e4hrend der Krieg auf den B\u00fchnen von Paris, Berlin und<br \/>\nWien zun\u00e4chst noch stark thematisiert wurde, \u00fcberwogen bald jedoch die<br \/>\nFrei-Zeiten vom Krieg in Gestalt eskapistischer Operetten.<\/p>\n<p>Fragen der Sichtbarkeit bildeten die Klammer des zweiten Panels. NINA<br \/>\nSCHLEIF (M\u00fcnchen) und CHRISTOF WINDG\u00c4TTER (Wien\/Berlin) unterzogen das<br \/>\nSchaufenster einer medien- und kunsthistorischen Reflexion. Es habe<br \/>\nsowohl zu einer Stabilisierung als auch zu einer Destabilisierung des<br \/>\nmodernen Subjekts gef\u00fchrt. Den Wahnsinn im Spiegel des Schaufensters<br \/>\nillustrierten sie schlie\u00dflich mit Bildern aus Fritz Langs &#8220;M &#8211; Eine<br \/>\nStadt sucht einen M\u00f6rder&#8221;. BARBARA KNORPP (London) untersuchte in ihrem<br \/>\nPaper ethnologische Museen um 1900 und fokussierte auf<br \/>\nAusstellungsweisen und die Reaktionen der Betrachter. Hier lie\u00dfen sich<br \/>\nParallelen zwischen den Schaufenstern und den Museumsvitrinen ausmachen.<br \/>\nBeide Medien de-kontextualisierten und kaschierten zudem aber auch<br \/>\nAspekte der Ausbeutung durch Kapitalismus und Kolonialismus, wie SOPHIA<br \/>\nK\u00d6NEMANN (Berlin) in ihrem Kommentar kritisch erg\u00e4nzte.<\/p>\n<p>Das dritte Panel besch\u00e4ftigte sich mit Kontinuit\u00e4ten und Br\u00fcchen<br \/>\nb\u00fcrgerlicher Gro\u00dfstadtkritik. AVI SHARMA (Chicago) beschrieb am Beispiel<br \/>\nder Licht-Luft-B\u00e4der und der Lebensreformer im Wilhelminischen<br \/>\nDeutschland zwei produktive Reaktionen auf den Topos der degenerierten<br \/>\nGro\u00dfstadt. Dabei betonte er wie zuvor schon Kaspar Maase, dass die<br \/>\nReformbewegung keineswegs mit einer kulturpessimistischen Modernekritik<br \/>\ngleichzusetzen sei, bis der Erste Weltkrieg hier einen entscheidenden<br \/>\nBruch bewirkt habe. Dagegen spannte STEFFEN KR\u00c4MER (M\u00fcnchen) einen<br \/>\ngro\u00dfen Bogen von den fr\u00fchen psychiatrischen Entartungstheorien B\u00e9n\u00e9dict<br \/>\nAugustin Morels aus dem Jahre 1857 \u00fcber Oswald Spengler und Alfred<br \/>\nRosenberg bis hin zu den Vordenkern der aufgelockerten Stadt nach dem<br \/>\nZweiten Weltkrieg. Allen habe die dramatische Wohnsituation in den<br \/>\neurop\u00e4ischen Gro\u00dfst\u00e4dten zu Zeiten der Hochurbanisierung als Hintergrund<br \/>\nf\u00fcr ihre Entartungstheorien gedient. In der Diskussion wurde jedoch<br \/>\nangemahnt, dass der Begriff der Entartung durchaus einem historischen<br \/>\nWandel unterlag und dass es entscheidend darauf ankomme, den Zeitpunkt<br \/>\nseiner Biologisierung zu bestimmen.<\/p>\n<p>Die Vortragenden des vierten Panels befassten sich im weitesten Sinne<br \/>\nmit Prozessen der Modernisierung und Rationalisierung. DANIEL MORAT<br \/>\n(Berlin) fragte nach den Klanglandschaften der modernen Gro\u00dfstadt und<br \/>\nuntersuchte zeitgen\u00f6ssische Reaktionen auf die Technisierung des<br \/>\nAuditiven. In Anschluss an Walter Benjamin und Georg Simmel skizzierte<br \/>\ner zwei gegens\u00e4tzliche Bedeutungen akustischer &#8220;Innervation&#8221; um 1900:<br \/>\nzum einen den krankmachenden L\u00e4rm, zum anderen den abh\u00e4rtenden und<br \/>\nmitunter stimulierenden L\u00e4rm der Gro\u00dfstadt. Im Paper von JOANNA KUSIAK<br \/>\n(Warschau) r\u00fcckten die S\u00e4ulenheiligen der Metropolenforschung sodann in<br \/>\nden Mittelpunkt des Interesses. In kulturwissenschaftlicher Exegese<br \/>\nkontrastierte sie Benjamins Betrachtungen des kollektiven Wahnsinns in<br \/>\nder Moderne mit Max Webers Rationalisierungstheorie einer entzauberten<br \/>\nWelt. Um die genaue stadtr\u00e4umliche Verortung einer wegweisenden<br \/>\nkulturellen Modernisierung bem\u00fchte sich dagegen DEBBIE LEWER (Glasgow)<br \/>\nin ihrem Paper \u00fcber die Anf\u00e4nge des Dadaismus in der &#8220;schizoiden Stadt&#8221;<br \/>\nZ\u00fcrich.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des letzten Panels stand die Verbindung von Fotografie<br \/>\nund Gro\u00dfstadt als &#8220;Labor der Moderne&#8221;. ANJA HERRMANN (Berlin) beschrieb<br \/>\nam Beispiel der au\u00dfergew\u00f6hnlichen fotografischen Selbstinszenierung der<br \/>\nGr\u00e4fin von Castiglione eine kurze Fr\u00fchphase des k\u00fcnstlerischen<br \/>\nExperimentierens mit Darstellungsformen und Geschlechterrollen, bevor<br \/>\ndie Portraitfotografie in Konventionen erstarrte. Mit der Repr\u00e4sentation<br \/>\ndes sozial Anderen in der Fotografie und im Film besch\u00e4ftigte sich<br \/>\nELISABETH FRITZ (Granz\/Wien). Dabei ging es ihr vor allem um die<br \/>\njeweiligen Authentifizierungsstrategien, die von den Bildproduzenten<br \/>\ngew\u00e4hlt wurden, um ihren Reisen durch die gro\u00dfst\u00e4dtischen<br \/>\nElendsquartiere den Anschein des Wahrhaftigen zu verleihen. BURCU<br \/>\nDOGRAMACI (M\u00fcnchen) stellte schlie\u00dflich drei Fotobildb\u00e4nde vor, die das<br \/>\nBild der Gro\u00dfst\u00e4dte Paris, Berlin und New York in den 1920er- und<br \/>\n1930er-Jahren pr\u00e4gten.<\/p>\n<p>Die inhaltliche und methodische Heterogenit\u00e4t des Workshops er\u00f6ffnete<br \/>\neinige neue Perspektiven auf die Heterotopien der modernen Gro\u00dfstadt um<br \/>\n1900, etwa auf das Schaufenster als Schwellenraum. Bemerkenswert waren<br \/>\nzudem die differenzierenden Befunde zur zeitgen\u00f6ssischen<br \/>\nGro\u00dfstadtkritik. Dagegen blieben die sozialen Topologien der Stadt etwas<br \/>\nunterreflektiert. Das lag auch daran, dass die historischen Akteure<br \/>\nh\u00e4ufig nicht ernst genommen wurden, was vor allem f\u00fcr die<br \/>\nErfahrungsdimensionen und die agency der einfachen Zeitgenossen gilt.<br \/>\nStattdessen drehte sich die Diskussion oft um Fragen der Repr\u00e4sentation<br \/>\nund um &#8220;verr\u00fcckte Evidenzen&#8221;, die einzig Aussagen \u00fcber die b\u00fcrgerlichen<br \/>\nBeobachter zulie\u00dfen. Doch nicht nur sozialr\u00e4umliche Topographien<br \/>\ninnerhalb der jeweiligen Gro\u00dfst\u00e4dte kamen zu kurz, auch die Unterschiede<br \/>\nund Transfers zwischen den einzelnen Metropolen wurden kaum<br \/>\nthematisiert. Es blieb meist bei kursorischen Stadtbeispielen, die nicht<br \/>\nn\u00e4her zueinander ins Verh\u00e4ltnis gesetzt wurden. Der &#8220;Eigenlogik der<br \/>\nSt\u00e4dte&#8221; (Martina L\u00f6w) wurde der Workshop somit nur selten gerecht.<\/p>\n<p>Offen blieb schlie\u00dflich auch die Frage nach dem Wahnsinn, der zumeist<br \/>\neher assoziativ verwendet wurde und in einigen Vortr\u00e4gen gar nicht<br \/>\nvorkam. ARMIN SCH\u00c4FER (Berlin) r\u00e4umte als Mitglied der Forschergruppe<br \/>\nselbst ein, das der Begriff eine unbestimmte Semantik habe. Dem Wahnsinn<br \/>\nfehle der semantische Kern. Vielleicht lag es aber auch an der recht<br \/>\nbreiten Fragestellung des Calls und am unspezifischen Titel des<br \/>\nWorkshops, dass der Wahnsinn als gro\u00dfst\u00e4dtisches Schwellenph\u00e4nomen<br \/>\nletztlich kaum Konturen annahm. Die Schwierigkeit, den Wahnsinn<br \/>\nanalytisch zu fassen, ist jedoch f\u00fcr sich schon ein beachtenswertes<br \/>\nErgebnis, das gut zu dem experimentellen Werkstattcharakter des<br \/>\nleseintensiven und diskussionsfreudigen Workshops passt.<\/p>\n<p>Konferenz\u00fcbersicht:<\/p>\n<p>Beate Binder, Sabine Fastert, Volker Hess (Berlin): Begr\u00fc\u00dfung \/<br \/>\nEinf\u00fchrung<\/p>\n<p>Kaspar Maase (T\u00fcbingen): &#8220;Disziplinlosigkeit des Wissens&#8221;. Verwirrende<br \/>\nWahrnehmungen der Stadtr\u00e4ume um 1900.<\/p>\n<p>Eva Krivanec (Wien): Frei\/Zeiten des Kriegs. Urbane Vergn\u00fcgungen im<br \/>\nErsten Weltkrieg.<\/p>\n<p>Susanne Businger (Z\u00fcrich): &#8220;Die Verf\u00fchrung lauert an allen Ecken und<br \/>\nEnden.&#8221; Kinematographen und Bars mit &#8216;Champagnerboxen&#8217; als neue<br \/>\nst\u00e4dtische Begegnungsr\u00e4ume und geschlechtsspezifische Zuschreibungen um<br \/>\n1900 in Luzern.<\/p>\n<p>Gabriele Dietze (Berlin): Kommentar und Diskussion<\/p>\n<p>Nina Schleif (M\u00fcnchen) \/ Christof Windg\u00e4tter (Wien\/Berlin): Vor dem<br \/>\nSchaufenster. Von Wahn und Sinnen des modernen Subjekts.<\/p>\n<p>Barbara Knorpp (London):&#8217;Natur&#8217; und &#8216;Kultur&#8217; hinter Glas.<\/p>\n<p>Sophia K\u00f6nemann (Berlin): Kommentar und Diskussion<\/p>\n<p>Avi Sharma (Chicago): Degenerate City: Public Health and Popular Reform<br \/>\nin Wilhelmine Germany.<\/p>\n<p>Steffen Kr\u00e4mer (M\u00fcnchen): Entartung und Urbanit\u00e4t. Die europ\u00e4ischen<br \/>\nEntartungstheorien ab der Mitte des 19. Jahrhunderts und ihre Kritik an<br \/>\nder modernen Gro\u00dfstadt.<\/p>\n<p>Eric Engstrom (Berlin): Kommentar und Diskussion<\/p>\n<p>Daniel Morat (Berlin): &#8220;Automobile gehen \u00fcber mich hin.&#8221; Urbane<br \/>\nDispositive akustischer Innervation um 1900.<\/p>\n<p>Joanna Kusiak (Warszawa): Metropole und Traum &#8211; materielle Betrachtung<br \/>\ndes kollektiven Wahnsinns.<\/p>\n<p>Debbie Lewer (Glasgow): Dadas Schaupl\u00e4tze und die &#8216;schizoide Stadt&#8217;<br \/>\nZ\u00fcrich.<\/p>\n<p>Thomas Beddies\/Armin Sch\u00e4fer (Berlin): Kommentar und Diskussion<\/p>\n<p>Anja Herrmann (Berlin): Chez le photographe. Vom Verwirrspiel im<br \/>\nFotostudio.<\/p>\n<p>Elisabeth Fritz (Graz\/Wien): Die dunkle Seite der Stadt. Authentische<br \/>\nErfahrung und Erfahrung des Authentischen bei der Pr\u00e4sentation sozial<br \/>\nAnderer in Fotografie und Film (1880-1935).<\/p>\n<p>Burcu Dogramaci (M\u00fcnchen): Metropolen im Buch &#8211; Gro\u00dfstadtfotografie in<br \/>\nden zwanziger und drei\u00dfiger Jahren.<\/p>\n<p>Dorothea Dornhof (Berlin): Kommentar und Diskussion<\/p>\n<p>Beate Binder, Sabine Fastert, Volker Hess (Berlin): Abschlussdiskussion<br \/>\n\/ Fazit<\/p>\n<p>URL zur Zitation dieses Beitrages<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=3082\">&lt;http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=3082&gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beate Binder, Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Ethnologie, Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin; Sabine Fastert, Institut f\u00fcr Geschichte und Kunstgeschichte, Technische Universit\u00e4t Berlin; Volker Hess, Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin, Charit\u00e9 Berlin 25.02.2010-27.02.2010, Berlin Bericht von: Hanno Hochmuth, Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universit\u00e4t Berlin E-Mail: &lt;hochmuth@zedat.fu-berlin.de&gt; Kulturen des Wahnsinns bilden das Erkenntnisinteresse der gleichnamigen interdisziplin\u00e4ren DFG-Forschergruppe 1120 aus Berlin. Dabei geht &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.urban-studies.eu\/?p=249\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;Conference Report: Modern Times &#8211; Zeiten der Stadt (German)&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,37],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/249"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=249"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/249\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":251,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/249\/revisions\/251"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}