{"id":359,"date":"2012-01-19T14:23:04","date_gmt":"2012-01-19T12:23:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.urban-studies.eu\/?p=359"},"modified":"2012-01-19T14:23:04","modified_gmt":"2012-01-19T12:23:04","slug":"conf-hier-und-dort-ressourcen-und-verwundbarkeiten-in-der-multilokalen-lebenswelt-ici-et-la-ressources-et-vulnerabilites-de-la-vie-multilocale-uni-basel-17-19-05-12-dt-fr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/?p=359","title":{"rendered":"Conf: Hier und dort: Ressourcen und Verwundbarkeiten in der multilokalen Lebenswelt \/ Ici et l\u00e0 : Ressources et vuln\u00e9rabilit\u00e9s de la vie multilocale &#8211; Uni Basel 17.-19.05.12 (dt \/ fr)"},"content":{"rendered":"<p>C\u00e9dric Duch\u00eane-Lacroix, Institut f\u00fcr Soziologie, Universit\u00e4t Basel;<br \/>\nPascal Maeder, Historisches Seminar, Universit\u00e4t Basel<br \/>\n17.05.2012-19.05.2012, Basel, Universit\u00e4t Basel<br \/>\nDeadline: 22.12.2011<\/p>\n<p>&#8211; texte fran\u00e7ais ci-dessous &#8211;<\/p>\n<p>Multilokale Lebensformen gewinnen zusehends an Bedeutung: transnationale<br \/>\nMigrantInnen, WochenaufenthalterInnen, Scheidungskinder, die \u00fcber zwei<br \/>\nHeime verf\u00fcgen, ZweitwohnbesitzerInnen oder auch getrennt lebende<br \/>\nLebensgemeinschaften, sie alle leben und\/oder arbeiten \u00fcber kurz oder<br \/>\nlang an verschiedenen Orten. Zwischen Mobilit\u00e4t, Umzug und<br \/>\nSesshaftigkeit situiert, liegen dem multilokalen Leben komplexe<br \/>\nfamiliale, berufliche, staatsb\u00fcrgerliche oder freizeitliche Motive<br \/>\nzugrunde. Dass diese Erscheinung nicht neu und vielf\u00e4ltig ist, zeigen<br \/>\neinige Beispiele: Seeleute, Hausierende, Verding- und Schwabenkinder,<br \/>\nKaufleute, S\u00f6ldner, transhumante Hirten, Saisonarbeiter, wandernde<br \/>\nHandwerksgesellen oder wohlhabende Adelige und B\u00fcrger mit<br \/>\nunterschiedlichen Sommer- und Winterresidenzen. \u00dcber die Epochen hinweg<br \/>\nund angesichts neuer Technologien hat sich diese Erscheinung indes<br \/>\nver\u00e4ndert und schliesst heute einen sich ausweitenden Personenkreis<br \/>\nein.<\/p>\n<p>Das multilokale Leben hebt bestimmte Kompetenzen und Ressourcen hervor.<br \/>\nWissen und im Stande sein, mobil zu sein, das Handhaben von hier und<br \/>\ndort sowie der durch dir r\u00e4umliche Bewegung multiplizierte Zugang zu<br \/>\nRessourcen sind Teil dieser Multilokalit\u00e4t. Das multilokale Leben<br \/>\npotenziert Handlungs- und Widerstandsoptionen gegen\u00fcber lokalen<br \/>\npolitischen, sozialen oder familialen Entwicklungen, allerdings nicht<br \/>\nohne Kehrseiten. Die Entfernung zur Familie und zum<br \/>\nHauptlebensmittelpunkt oder die Abh\u00e4ngigkeit zu Transport- und<br \/>\nKommunikationsmitteln sowie von den Risiken der Arbeitsm\u00e4rkte machen<br \/>\nMenschen verwundbar und f\u00fchren m\u00f6glicherweise zu deren Desozialisierung,<br \/>\nsozialen Ausgrenzung und Deklassierung wie auch zur physischen und<br \/>\npsychischen Ersch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Obschon das multilokale Leben in der neuesten Geschichte und Gegenwart<br \/>\nan Bedeutung gewonnen hat und in seiner Vielfalt weite Teile der<br \/>\nBev\u00f6lkerung tangiert, und die Forschung einzelne Aspekte der<br \/>\ninternationalen Migrationen aufgegriffen und teils untersucht hat, fehlt<br \/>\nes an sozialwissenschaftlichen und historischen Untersuchungen, die<br \/>\ndiese Art und Weise zu leben, deren Ressourcen und Verwundbarkeiten, zum<br \/>\nzentralen Thema machen. Ziel des Workshops ist es deshalb, Licht auf<br \/>\ndieses Untersuchungsfeld zu werfen und zwar entlang von vier<br \/>\nverschiedenen Forschungsachsen:<\/p>\n<p>1- Welche Art von Multilokalit\u00e4t steht im Zusammenhang mit welcher<br \/>\nRessource?<br \/>\nMultilokale Praxen mobilisieren r\u00e4umliches Mobilit\u00e4tswissen,<br \/>\n-kompetenzen und -kapitale. Sie beruhen auf individuellen und<br \/>\nkollektiven Ressourcen und rufen im Sinne Bourdieus sowohl im lokalen<br \/>\nwie auch im multilokalen Rahmen mobile, situierte, logistische,<br \/>\nkommunikative, soziale und\/oder familiale Eigenheiten und Gewohnheiten<br \/>\nhervor. Um ein besseres Verst\u00e4ndnis \u00fcber die vielf\u00e4ltigen, multilokalen<br \/>\nLebenswege zu gewinnen, gilt es, die Verkn\u00fcpfungen zwischen Ressourcen<br \/>\nund Praxen zu differenzieren und wom\u00f6glich Typologien zu konturieren.<\/p>\n<p>2- Welche individuelle und kollektive Dynamiken stehen dahinter?<br \/>\nEs wird um Eingaben gebeten, die das multilokale Leben in Zusammenhang<br \/>\nmit individuellen und kollektiven Dynamiken stellen. Bestimmte<br \/>\nmultilokale Lebensformen beginnen mit bestimmten Lebensphasen, je nach<br \/>\nsozialen und kulturellen Kontexten; sie entsprechen gewissen Motiven,<br \/>\nbestimmten sozio-kulturellen, politischen oder wirtschaftlichen Zw\u00e4ngen,<br \/>\ndie im hier und\/oder dort situiert sind, und wieder vergehen oder<br \/>\nm\u00f6glicherweise \u00fcber Generationen hinweg dauerhaft wirken. <\/p>\n<p>3- Was sagen uns Br\u00fcche \u00fcber die Dauer, Widerstandsf\u00e4higkeit und<br \/>\nVerwundbarkeiten multilokalen Lebens?<br \/>\nMultilokale Lebensformen m\u00f6gen aus Zwangs- und Notsituationen<br \/>\nhervortreten. Diese nehmen Einfluss auf die sozialen Beziehungen \u00fcber<br \/>\ndie Distanzen und der physischen An-\/Abwesenheit hinweg und werfen damit<br \/>\ndie Frage der familialen und lokalen, beispielsweise<br \/>\nzivilgesellschaftlichen Einbindung auf. Gleichzeitig wird auch die<br \/>\nStellung multilokaler MigrantInnen gegen-\u00fcber lokalen Gegebenheiten und<br \/>\nHierarchien in Frage gestellt. Multilokale Lebenssituationen zwingen zur<br \/>\n\u00dcberwindung von gr\u00f6sseren Distanzen und generieren bestimmte<br \/>\nTerritorialit\u00e4ts- und Verhaltensformen, um sich hier und\/oder dort<br \/>\neinzubinden und Soziales zu produzieren. Was passiert, wenn die<br \/>\nsozialen, politischen oder technischen Umst\u00e4nde sich lokal ver\u00e4ndern?<br \/>\nVer\u00e4ndern sich dann auch die multilokalen Lebensformen und deren<br \/>\nInterdependenzen?<\/p>\n<p>4- Was sagt uns die Multilokalit\u00e4t \u00fcber Gesellschaften in Geschichte und<br \/>\nGegenwart?<br \/>\nDie Multilokalit\u00e4t entsteht in vormodernen und modernen Gesellschaften.<br \/>\nSie stellt monolokale Lebensformen in Frage und perspektiviert neu, die<br \/>\nArt und Weise zusammen zu leben. Sie beleuchtet ebenfalls Bez\u00fcge<br \/>\nvormoderner und moderner Gesellschaften zu Distanzen und Sesshaftigkeit.<br \/>\nGegenwartsgesellschaften leben im Spannungsfeld zwischen Mobilit\u00e4t und<br \/>\nSesshaftigkeit im Glauben, un\u00fcberbr\u00fcckbare Entfernungen scheinbar<br \/>\n\u00fcberwunden zu haben. Spielt sich deshalb die Multilokalit\u00e4t heute im<br \/>\nunmittelbar Gleichzeitigen ab und ist im Vergleich zu \u00e4lteren Formen<br \/>\nweniger die Folge sukzessiver Bewegungen im Raum?<\/p>\n<p>Es werden um Paper Proposal (max. 3000 Zeichen) aus den Geistes- und<br \/>\nSozialwissenschaften, insbesondere der Soziologie, Sozialanthropologie<br \/>\noder der Geschichte, erbeten, die historische und\/oder<br \/>\ngegenwartsbezogene Beispiele entlang der vier skizzierten Achsen<br \/>\ndiskutieren. Bitte einsenden zusammen mit kurzen Angaben zur Person bis<br \/>\nzum 22. Dezember 2011 an Pascal Maeder, Historisches Seminar der<br \/>\nUniversit\u00e4t Basel, pascal.maeder@unibas.ch und C\u00e9dric Duch\u00eane-Lacroix,<br \/>\nInstitut f\u00fcr Soziologie der Universit\u00e4t Basel, c.duchene@unibas.ch .<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentationen k\u00f6nnen am Workshop in Deutsch, Franz\u00f6sisch oder<br \/>\nEnglisch gehalten werden. Die Reise- und \u00dcbernachtungskosten der aktiven<br \/>\nTeilnehmerInnen werden dank der Unterst\u00fctzung u.a. der Basel Graduate<br \/>\nSchool of History zum Teil \u00fcbernommen. Im Anschluss an den Workshop ist<br \/>\neine Publikation geplant, die m\u00f6glichst alle Beitr\u00e4ge in einem<br \/>\nZeitschriftenband vereint. <\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>L&#8217;\u00e9clatement des lieux de vie et les modes de vie multilocales gagnent<br \/>\nen importance dans nos soci\u00e9t\u00e9s. Une multitude de pratiques en t\u00e9moigne<br \/>\n: migrants transnationaux, navetteurs hebdomadaires professionnels,<br \/>\nenfants pendulaires entre les foyers de parents s\u00e9par\u00e9s, r\u00e9sidents<br \/>\nse-condaires ou encore couples non-cohabitants. Situ\u00e9 \u00e0 mi-chemin entre<br \/>\nmobilit\u00e9, d\u00e9m\u00e9nagement et s\u00e9dentarit\u00e9, l&#8217;habiter multilocal se construit<br \/>\nsur des motifs intriqu\u00e9s familiaux, professionnels, citoyens ou de<br \/>\nloisir se r\u00e9alisant en des lieux \u00e9loign\u00e9es les uns des autres. Des<br \/>\nexemples mon-trent que le ph\u00e9nom\u00e8ne est ancien et pluriel : familles de<br \/>\nmarins, colporteurs, enfants plac\u00e9s en ferme (&#8216;Verdingkinder&#8217;,<br \/>\n&#8216;Schwabenkinder&#8217;), mercenaires, commer\u00e7ants, bergers transhumants,<br \/>\nouvriers saisonniers, des artisans apprentis en voyage, noblesse ou<br \/>\nbourgeoisie prenant ses quartiers d&#8217;hiver ou d&#8217;\u00e9t\u00e9. Mais au fil du temps<br \/>\net face \u00e0 l&#8217;avanc\u00e9e de nouvelles technologies et des relations sociales,<br \/>\nles formes d&#8217;habiter multilocal se transforment et le ph\u00e9nom\u00e8ne<br \/>\ntoucherait plus de profils sociaux aujourd&#8217;hui.<\/p>\n<p>Cette vie multilocale mobilise des comp\u00e9tences et des ressources<br \/>\nparticuli\u00e8res. Savoir et pouvoir \u00eatre mobile savoir se faire d&#8217;ici et de<br \/>\nl\u00e0-bas, avoir acc\u00e8s \u00e0 des ressources en infrastructures et services font<br \/>\npartie des conditions de la multilocalit\u00e9. En retour, l&#8217;habiter<br \/>\nmultilocal m\u00e9nage des potentialit\u00e9s d&#8217;action et de r\u00e9silience face \u00e0 des<br \/>\n changements localis\u00e9s (politiques, sociaux, familiaux, etc.) mais il a<br \/>\naussi son revers. Eloignement familial et local plus ou moins long,<br \/>\nd\u00e9pendance aux moyens techniques, d\u00e9pendance aux al\u00e9as des march\u00e9s de<br \/>\nl&#8217;emploi peuvent par exemple rendre les individus plus vuln\u00e9rables \u00e0 la<br \/>\nd\u00e9socialisation, \u00e0 l&#8217;exclusion ou au d\u00e9classement social tout comme \u00e0<br \/>\nl&#8217;\u00e9puisement psychique et physique.<\/p>\n<p>Bien que le ph\u00e9nom\u00e8ne ait pris de l&#8217;ampleur dans les soci\u00e9t\u00e9s modernes<br \/>\net contemporaines et qu&#8217;il touche dans sa vari\u00e9t\u00e9 un grand nombre de<br \/>\npersonnes et de m\u00e9nages, et que le th\u00e8me de la vuln\u00e9rabilit\u00e9 soit<br \/>\naborder dans les \u00e9tudes sur les migrations internationales, il y a<br \/>\nencore peu d&#8217;\u00e9tudes d&#8217;ensemble et d&#8217;\u00e9tudes historiques r\u00e9alis\u00e9es sur les<br \/>\nressources et vuln\u00e9rabilit\u00e9s de la vie multilocale. L&#8217;objet de cet<br \/>\natelier est de mettre en lumi\u00e8re ce champ de recherche et d&#8217;approfondir<br \/>\nen particulier quatre axes fondamentaux :<\/p>\n<p>1- Quels types de multilocalit\u00e9 pour quelles ressources ?<br \/>\nToute pratique multilocale mobilise des savoirs-circuler, des<br \/>\ncomp\u00e9tences et capitaux spatialis\u00e9s. Mais chaque type de situation<br \/>\nmultilocale peut activer au niveau local et multilocal des habitudes<br \/>\nmobiles, situ\u00e9es, logistiques, communicationnelles, sociales et\/ou<br \/>\nfamiliales ainsi que des ressources individuelles et collectives<br \/>\ndiff\u00e9rentes. Il y a besoin de mieux d\u00e9crire pratiques et ressources, de<br \/>\ntenter m\u00eames des typologies pour comprendre les situations multilocales,<br \/>\nleurs forces et leurs faiblesses.<\/p>\n<p>2- Quelles dynamiques biographiques et collectives ?<br \/>\nIl s&#8217;agit ici pour les intervenants de situer les modes de vie<br \/>\nmultilocaux dans des dynamiques individuelles et collectives. Certaines<br \/>\nmultilocalit\u00e9s d\u00e9butent \u00e0 certaines phases des parcours de vie, selon<br \/>\ncertains contextes sociaux et culturelles, peuvent correspondre \u00e0<br \/>\ncertains motifs, certaines contraintes socio-culturelles, politiques ou<br \/>\n\u00e9conomiques localis\u00e9es dans un ici ou\/et un l\u00e0-bas et enfin dispara\u00eetre<br \/>\navec un changement social ou s&#8217;installer sur le long terme, voire de<br \/>\nfa\u00e7on interg\u00e9n\u00e9rationnelle.<\/p>\n<p>3- Que nous enseignent les moments de rupture sur la p\u00e9rennit\u00e9, la<br \/>\nr\u00e9silience et la vul-n\u00e9rabilit\u00e9 des situations multilocales ?<br \/>\nLes situations de multilocalit\u00e9 peuvent \u00eatre des situations de force ou<br \/>\nde vuln\u00e9rabilit\u00e9. Ces situations travaillent les rapports sociaux<br \/>\nau-del\u00e0 de la distance et de l&#8217;absence physique posant la question de<br \/>\nl&#8217;int\u00e9gration familiale et locale (configurations familiales,<br \/>\ncitoyennet\u00e9, etc.) et de la l\u00e9gitimit\u00e9 des multilocaux par rapport \u00e0 des<br \/>\nclassements sociaux locaux. Les situations de multi-localit\u00e9 forcent \u00e0<br \/>\ns&#8217;accommoder des distances physiques, produire certaines formes de<br \/>\nterritorialit\u00e9, activer certaines mani\u00e8res de faire pour s&#8217;int\u00e9grer et<br \/>\nproduire du social. Que se passe-t-il lorsque les conditions sociales,<br \/>\nphysiques, techniques changent? Que disent ces moments de rupture des<br \/>\nsituations multilocales ?<\/p>\n<p>4- Que nous dit la multilocalit\u00e9 des soci\u00e9t\u00e9s d&#8217;hier et d&#8217;aujourd&#8217;hui ?<\/p>\n<p>Certains modes de vie multilocales \u00e9mergent dans certaines soci\u00e9t\u00e9s<br \/>\nquelles soient anciennes ou modernes et les bouleversent. Ces modes de<br \/>\nvie multilocales remettent en cause les normes de vie monolocales,<br \/>\nr\u00e9inventent les fa\u00e7ons d&#8217;\u00eatre ensemble. Ils interrogent aussi sur les<br \/>\nrapports \u00e0 la distance et \u00e0 la s\u00e9dentarit\u00e9 des soci\u00e9t\u00e9s d&#8217;hier et<br \/>\nd&#8217;aujourd&#8217;hui. Nos soci\u00e9t\u00e9s modernes avan-c\u00e9es se vivent dans la<br \/>\nschizophr\u00e9nie de la mobilit\u00e9 et de la s\u00e9dentarit\u00e9 croyant avoir d\u00e9pass\u00e9<br \/>\nla question des distances physiques. La multilocalit\u00e9 d&#8217;aujourd&#8217;hui se<br \/>\nvivrait-elle davantage dans l&#8217;imm\u00e9diatet\u00e9 et moins dans la successivit\u00e9<br \/>\nque les formes plus anciennes? Qu&#8217;est ce que cela change pour nos<br \/>\nsoci\u00e9t\u00e9s ?<\/p>\n<p>Nous invitons les chercheurs en sciences humaines et sociales int\u00e9ress\u00e9s<br \/>\npar le sujet, en particulier en sociologie, anthropologie ou histoire, \u00e0<br \/>\nnous envoyer une proposition de contribution (max. 3000 signes)<br \/>\ncorrespondant \u00e0 l&#8217;un des quatre axes et s&#8217;appuyant sur une base<br \/>\nempirique historique ou contemporaine. Une br\u00e8ve pr\u00e9sentation du profil<br \/>\ndu chercheur accompagnera la proposition \u00e0 envoyer d&#8217;ici au 22 D\u00e9cembre<br \/>\n2011 conjointement \u00e0 Dr. Pascal Maeder, Historisches Seminar der<br \/>\nUniversit\u00e4t Basel, pascal.maeder@unibas.ch et Dr. C\u00e9dric<br \/>\nDuch\u00eane-Lacroix, Institut f\u00fcr Soziologie der Universit\u00e4t Basel,<br \/>\nc.duchene@unibas.ch.<\/p>\n<p>Les contributions de l&#8217;atelier pourront \u00eatre pr\u00e9sent\u00e9es en allemand,<br \/>\nfran\u00e7ais ou anglais. Les frais de transports et de nuit\u00e9es des<br \/>\ncontributeurs seront pris en outre en partie en charge par l&#8217;\u00e9cole<br \/>\ndoctorale d&#8217;histoire de B\u00e2le. Une publication dans une revue sp\u00e9cialis\u00e9e<br \/>\nde tout ou partie de l&#8217;atelier est pr\u00e9vue.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\nPascal Maeder<br \/>\nHirschg\u00e4sslein 21, CH-4051 Basel<br \/>\npascal.maeder@unibas.ch<\/p>\n<p>URL zur Zitation dieses Beitrages<br \/>\n<http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/termine\/id=17855><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>C\u00e9dric Duch\u00eane-Lacroix, Institut f\u00fcr Soziologie, Universit\u00e4t Basel; Pascal Maeder, Historisches Seminar, Universit\u00e4t Basel 17.05.2012-19.05.2012, Basel, Universit\u00e4t Basel Deadline: 22.12.2011 &#8211; texte fran\u00e7ais ci-dessous &#8211; Multilokale Lebensformen gewinnen zusehends an Bedeutung: transnationale MigrantInnen, WochenaufenthalterInnen, Scheidungskinder, die \u00fcber zwei Heime verf\u00fcgen, ZweitwohnbesitzerInnen oder auch getrennt lebende Lebensgemeinschaften, sie alle leben und\/oder arbeiten \u00fcber kurz oder lang an &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.urban-studies.eu\/?p=359\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;Conf: Hier und dort: Ressourcen und Verwundbarkeiten in der multilokalen Lebenswelt \/ Ici et l\u00e0 : Ressources et vuln\u00e9rabilit\u00e9s de la vie multilocale &#8211; Uni Basel 17.-19.05.12 (dt \/ fr)&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[14],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/359"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=359"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/359\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":360,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/359\/revisions\/360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.urban-studies.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}